Auden AG: Portfolio-Fokussierung; Einstieg eines Großinvestors bei Optiopay


Berlin – 30. Mai 2017

  • Intensiveres Engagement bei Optiopay, einem der stärksten Werttreiber im Portfolio
  • Führender Versicherungs- und Asset Management-Konzern NN Group beteiligt sich an Optiopay
  • Desinvestition der Beteiligung ViaLight

Die Auden AG wird die Auszahlungsplattform Optiopay als einen der Kernwerttreiber in ihrem Portfolio intensiver unterstützen. Zu diesem Zweck bereitet Auden eine kurzfristige Erhöhung ihrer Beteiligung vor. Geplant ist eine Verdoppelung der Beteiligung von bisher zehn Prozent um weitere zehn oder mehr Prozentpunkte.

Optiopay bietet Unternehmen, die geschäftsbedingt größere Auszahlungsvolumina an ihre Kunden tätigen müssen, die Möglichkeit, die damit verbundenen Geschäftsprozesse und Transaktionen im Rahmen einer Outsourcingvereinbarung an Optiopay abzugeben. Der Empfänger erhält, wenn gewünscht, anstelle der Bargeldauszahlung einen Gutschein für Produkte oder Dienstleistungen in einem Wert, der zum Teil deutlich über dem Barwert liegt – eine Win-Win-Situation für den Empfänger, die Optiopay-Kunden wie bspw. Energieversorger, die regelmäßig überhöhte Gas- oder Stromabschlagszahlungen an ihre Kunden rückerstatten, wie auch für werbetreibende Anbieter, die sich vor einem zahlungskräftigen Publikum positionieren wollen.

Die Attraktivität und das Potenzial des Optiopay-Geschäftsmodells haben auch Investoren für sich entdeckt. Nachdem Auden das Unternehmen 2016 mit seiner ersten Finanzierung ausgestattet hat und die Strategie seitdem maßgeblich mitbegleitet hat, stieg jüngst auch einer der größten europäischen Finanzkonzerne, die weltweit tätige NN Group NV, Den Haag, Niederlande, ein, um Optiopay bei Wachstum und Internationalisierung weiter zu unterstützen.

Die Auden AG plant, ihr Engagement bei Optiopay ebenfalls zu vergrößern, und arbeitet an einer Aufstockung ihrer Beteiligung. Dabei haben Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft grundsätzlich entschieden, sich künftig ausschließlich auf das Kerngeschäft der Finanzierung von Startups mit hochskalierbaren Digitalmodellen zu fokussieren und andere Ansätze wie bspw. Engagements in „Special Situations“ nicht weiterzuverfolgen.

Christofer Radic, Vorstand der Auden AG, führt zur Portfoliofokussierung und den damit einhergehenden Maßnahmen aus: „Wir freuen uns, weitere Möglichkeiten zu einem noch intensiveren Engagement bei Optiopay gefunden zu haben und planen diese kurzfristig ins Portfolio zu holen. Das Potenzial und die Skalierbarkeit des Optiopay-Geschäftsmodells kommen nun offensichtlich zum Tragen, da Kunden und Werbepartner den Wert der Plattform für sich erkennen und beginnen, sie in ihre Geschäftsprozesse und Systeme zu integrieren. Das Unternehmen generiert dabei neben den in diesem Geschäft typischen fortlaufenden Transaktionsgebühren ansehnliche Service-Umsätze für Integration und Betrieb, was Tragfähigkeit und Skalierbarkeit des Modells weiter unterstützen. Die Entscheidung, uns bei diesem Werttreiber noch stärker einzubringen, fällt damit leicht, und NN Groups jüngstes Engagement hat unsere Einschätzung noch einmal klar bestätigt.“

Radic führt weiter aus: „Unsere Portfolioplanung und zahlreiche Gespräche mit Investoren, auch vor dem Hintergrund der unerfreulichen Kursentwicklung der vergangenen Monate und trotz guten Fortschritts auf Portfolioebene, haben uns dazu veranlasst, unser Portfolio sowohl inhaltlich als auch strategisch zu fokussieren. Wir priorisieren also Ressourcen in bestimmten Engagements, insbesondere in unserer Kernstrategie Digitale Start-ups, und desinvestieren selektiv bei anderen, wie der ViaLight. Letztere war als unser Einstieg in „Special Situations“ Transaktionen angedacht. Diese Transaktionen werden wir nicht weiterverfolgen, wobei wir allerdings von der Technologie, dem Team sowie dem Potenzial der ViaLight weiterhin überzeugt sind.“

Die Finanzprognose für die Auden AG für das Jahr 2017, ursprünglich publiziert am 4. April 2017, bleibt bestehen. Radic stellt klar: „Wir halten an der Projektion fest, da sich an der Ertragslage aufgrund der vorgenannten Portfoliomaßnahmen nichts ändert.“

 

 

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